
Nach 18-jähriger Tätigkeit beschloss der erfolgreiche plastische Chirurg und Chefarzt, Dr. med. Patrick Bauer, geistiges Heilen in seine Arbeit zu integrieren. Gemeinsam mit seiner Frau bietet er heute in der Heilakademie Bauer eine umfangreiche Palette von Behandlungen sowie Heilerausbildungen für Ärzte, Heilpraktiker und Therapeuten an.
Wie sind Sie zum geistigen Heilen gekommen, gab es ein Schlüsselerlebnis?
Schon als Kind wollte ich Menschen helfen und sie heilen. Also studierte ich Medizin. Meine Ziele auf der Karriereleiter erreichte ich sehr schnell, bis mir klar wurde, „Arzt ist zwar mein Beruf, aber mit meiner ursprünglichen Berufung, dem Heilen, hat das nichts mehr zu tun“. Hinzu kam die enorme physische und psychische Anspannung als Chefarzt einer Klinik. Das Resultat waren drei Bandscheibenvorfälle.
Der Kampf gegen den Schmerz wurde zum Lebensmittelpunkt. Ich konsultierte die besten Orthopäden und Chiropraktiker. Schlussendlich konnte mir niemand helfen. Das war eine herbe Enttäuschung. In der Zeit lernte ich meine Frau, eine Heilerin, kennen, und ließ eine energetische Wirbelsäulenaufrichtung machen. Das war eine unglaubliche Erfahrung. Innerhalb kürzester Zeit war ich beschwerdefrei und spürte: „Ich bin mehr in meiner Kraft“. Die Grundfesten meines medizinischen Wissens waren erschüttert. Das war für mich die Kehrtwende.
Wer hat Sie zum geistigen Heilen ausgebildet?
Ich habe verschiedene Ausbildungen gemacht, aber am meisten habe ich von meiner Frau gelernt, die eine der Ersten in Deutschland war, die Menschen in großem Umfang zum Heiler ausgebildet haben. Ich hatte sozusagen ein 24-Stunden-Coaching. Intensiver geht es nicht.
Was macht einen guten Heiler aus?
Grundsätzlich kann jeder heilen. Man braucht die Berufung und einen guten Lehrer. Vorkenntnisse im Medizinischen oder im Heilpraktikerwesen sind hierbei von großem Vorteil, um Krankheitsbilder erkennen zu können.
Welche Rolle spielt für Sie der Glaube?
Ich war immer schon ein tiefgläubiger Mensch. Gott sehe ich jedoch nicht mehr als personifizierte Kirchenfigur, sondern als übergeordnetes Bewusstsein. Das ist beim Heilen sehr wichtig. Wir kanalisieren die universelle göttliche Energie für den Hilfesuchenden und ermöglichen so die Selbstheilung.
Wie sehen Sie die Schulmedizin aus heutiger Sicht?
Es gibt Dinge in der Medizin, die haben durchaus ihre Berechtigung. Es ist eine wunderbare Sache, im Operationssaal Nerven zusammennähen und Knochen zusammenschrauben zu können. Aber es geht nicht um das Entwederoder, sondern um das Sowohl-als-auch. Um das Miteinander. Es geht darum, dass Ärzte dem Heilen und nicht dem Geldverdienen aus Krankheit Bedeutung schenken.
Können Sie ein Beispiel für dieses Miteinander geben?
Wenn ich in den Operationssaal gehe, mache ich z. B. eine energetische Narbenentstörung, damit alles gut heilt. Seitdem habe ich so gut wie keine Komplikationen mehr. Mediziner, die unsere Heilakademie besucht haben, nutzen geistiges Heilen als wertvolles Zusatzinstrument im Praxisalltag, vor allem bei Krankheiten, die medizinisch nicht heilbar sind.
Wie reagieren Ihre Medizinerkollegen auf Ihre Heilertätigkeit?
Die meisten lächeln darüber. Sie sprechen mich bewusst nicht auf meine Heilertätigkeit an, weil sie bei sich sonst selber mal unter die Decke gucken müssten, ob sie eigentlich ihrer Berufung nachkommen.
Ist eine Änderung dieser Einstellung in Sicht?
Die Tatsache, dass Heilpraktiker wie Pilze aus dem Boden sprießen, zeigt, dass die Bevölkerung unzufrieden ist mit dem, was angeboten wird zum Heilsein. Wenn dann der Heilpraktiker auch nicht helfen kann, ist der nächste Schritt, zum Heiler zu gehen. Die Nachfrage wächst bereits.
Wie sehen Sie die Zukunft des Arztberufes?
Viele Ärzte sind frustriert mit ihrem Arbeitsalltag. Mein Auftrag ist es, sie auf- zuwecken und ihnen zu zeigen: „Es gibt mehr, als was wir früher in den Büchern gelesen haben.“ Dazu gehören eine Aufrichtigkeit und ein echtes Interesse an einer Heilung. In England arbeiten schon zahlreiche Kliniken mit Geistheilern zusammen. Das ist dort ganz normal. In Deutschland leben wir in dieser Beziehung leider noch im tiefsten Dschungel.
Sie bilden andere Ärzte zum Heiler aus. Wie überprüfen Sie die Qualifikation der Absolventen?
Bei der Wirbelsäulenaufrichtung wird Heilung beweisbar, reproduzierbar, spürbar und sichtbar. Wenn ich jemandem die energetische Wirbelsäulenaufrichtung beibringe, dann kommt der Punkt, an dem er es selber machen kann, vor allen anderen Anwesenden. Die Teilnehmer praktizieren diese Technik aneinander, und dann sehe ich ja, ob das funktioniert.
Interview: Marion Weißkirchen
Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift Fliege.
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Viele Patienten suchen heute Heilung und nicht nur vorübergehende Gesundung. Sie erkennen im Kranksein eine Chance für Veränderung und suchen Ärzte, Heilpraktiker und Therapeuten, die ihnen Wege in das eigene Heilsein zeigen. Viele Ärzte verfügen über großes medizinisches Wissen und möchten ihre Fähigkeiten wieder in ihre ursprüngliche Heilkraft integrieren. Ihre Aufgabe ist es, Menschen zu helfen, doch für Heilung bleibt im Klinik- und Praxisalltag wenig Zeit. Die Ursachen sind im medizinischen System und in der Tatsache begründet, dass wesentliches Heilwissen nicht Bestandteil medizinischer Ausbildungen ist. Heilwissen, das über Jahrtausende hinweg weitergegeben und überliefert wurde und seit dem vergangenen Jahrhundert auch in Deutschland nicht mehr nur im Geheimen oder Privaten praktiziert wird. So ist beispielsweise die Integration von Reiki-Behandlungen in schulmedizinische Therapien heute denkbar und mancherorts, bei unseren Nachbarn in Großbritannien etwa, schon längst Standard.
In Deutschland erwachen Mediziner und integrieren eine Vielzahl an energetischen und geistigen Heilmethoden in ihr Behandlungsspektrum – mit großem Erfolg. Immer mehr Ärzte stehen an einem Umkehrpunkt, weil aufwändige und teure Apparatemedizin nicht wirklich der Heilung von Patienten dient. Und weil die Vielzahl fachärztlicher Disziplinen gar keinen ganzheitlichen Blick mehr auf den Patienten und den Heilungsprozess im Gesamten ermöglicht. Hier haben die verschiedenen Ansätze im Energetischen und Geistigen Heilen in Ergänzung einiges zu bieten: Grundlage aller Methoden ist die Kommunikation mit feinstofflichen Ebenen, auch mit Sphären jenseits unserer irdischen Welt. Im Kontakt mit verschiedenen Wesenarten erhalten Geistheiler Informationen und Hinweise zur Heilung von Menschen, Tieren, Orten und Erdfeldern.
Heute kann durch Integration dieser ursprünglichen Heilkraft die Heilung von Menschen wieder zum Auftrag von Ärzten werden. Beruf und Berufung können wieder im Einklang mit der eigenen Gesundheit und der Gesundheit des Patienten stehen. Ein sinnvolles Miteinander von Energetischem und Geistigem Heilen und Schulmedizin führt zu einem ganzheitlichen Heilungsansatz im Sinne der Patienten. Zum Wohle von Menschen, die Verletzungen und Schmerzen auf körperlicher und psychischer Ebene haben, aber erfahren mussten, dass sich das Symptom zwar beseitigen oder verschieben lässt – eigentliche Gesundung so aber nicht stattfinden kann.
Ursachen und Hintergründe von körperlichen und psychischen Symptomen lassen sich durch Aura- und Chakren-Diagnose erkennen, bei der eine Diagnose des gesamten Energiesystems gestellt wird.1
Unseren gesamten Körper umhüllt die Aura, ein feinstoffliche Energiefeld. In diesem Energiefeld ist alles abgebildet, was der Mensch im jetzigen und in allen vergangenen Leben erfahren hat. Die Aura charakterisiert sich durch Inhalte, Farben, Form und Struktur, und ihr Aussehen ist nicht zufällig, sondern wird durch die Seelenstruktur eines Menschen bestimmt. Bei gesunden Menschen gehen die so genannten bioplasmatischen Strahlen senkrecht von der Oberfläche des physischen Körpers aus und durchdringen die innere Aura. Die Länge dieser „Gesundheitsstrahlen” beträgt ca. 60 bis 70 Zentimeter. Sie wirken als schützendes Kraftfeld und schirmen den gesamten Körper gegen schwächende und krankmachende Energien ab.2
Das Wort Chakra stammt aus dem altindischen Sanskrit und bedeutet „Rad“. Alte Yogaschriften sprechen von 88.000 Chakren, wir fokussieren uns auf die sieben Hauptchakren, die entlang der vertikalen Achse des menschlichen Körpers aufgereiht sind. Zwischen dem untersten (Wurzel-) Chakra und dem obersten (Scheitel-) Chakra besteht eine dynamische energetische Verbindung, die in der indischen Tradition Kundalini und in der westlichen Kultur Lebenslinie genannt wird.3 Die Kundalini-Kraft bewegt sich in drei vertikalen Energiesträngen. Der Hauptstrang (Sushuma) verläuft parallel zur Wirbelsäule und wird von den beiden anderen Strängen (Ida und Pingala) locker umwunden. Die Energiedichte im Subsystem dieser drei Stränge bestimmt die Lebenskraft eines Menschen. Im Chakrensystem stellen die Nadis eine Art feinstofflicher Arterien dar. Das Sanskritwort „Nadi“ bedeutet Röhre, Gefäß oder Ader. Diese leiten die Lebensenergie durch das feinstoffliche Energiesystem.
Ich untersuche die Aura auf mögliche Blockaden in den einzelnen Ebenen der Energiekörper. Im Kontakt mit meiner geistigen Führung erfühle, ertaste und erkenne ich Störfelder im Energiefeld und Chakrensystem eines Menschen. Alle Informationen, die zur Krankheit am physischen Körper führen können, sind im Energiesystem zu sehen und zu fühlen – schon bevor der physische Körper Symptome aufzeigt. Ein Schnupfen kündigt sich schon Tage vor dem ersten Niesen in der Aura an, und Erkrankungen wie Krebs zeichnen sich bereits Monate, teilweise Jahre vorher im Energiefeld und somit auch im Energiesystem ab. Energiestörungen im Chakrensystem weisen dann auf einen gestörten Energiefluss im physischen Körper hin. Dieses gestörte Gleichgewicht spiegelt sich in der Aura des betroffenen Menschen in Form von Schleiern, Knoten und einem schmierigen Film. Die Nadis (Energiekanäle) sind verstopft und es bilden sich Energieklumpen. Chakren können mit verschiedenen Techniken, mit Hilfe eines Pendels oder Biotensors, durch Auflegen von Heilsteinen, mit Klängen, durch Räuchern und durch verschiedene Energieübertragungsmethoden geöffnet und gereinigt und wieder in Einklang mit dem energetischen System gebracht werden.
Bei der Aura-Chirurgie entfernt der Heiler Fremdenergien, schädliche Gedankenprogramme, Bannflüche, Verfluchungen, Implantate, Sonden, Blockaden aus früheren Leben sowie Verletzungen aus dem Energiefeld eines Menschen. Die Veränderungen in der Aura bewirken eine Veränderung im physischen Körper, und auf der Seelenebene wird ein Prozess ausgelöst, der dem Heilsuchenden idealer Weise die Bedeutung seines körperlichen Symptoms erfahren lässt. Diese Erfahrung und der damit verbundene Erkenntnisprozess führen
den Menschen wieder in seine Mitte und in die Gesamtheit seines Seins und aktivieren seine Selbstheilungskräfte.
Geführt von der Geistigen Welt wird ein Heiler niemals eingreifen, wenn der Mensch nicht bereit ist und wo Heilung nicht geschehen soll.
Ein Heiler mit ausgebildeter Intuition, Hellfühlig- oder Hellsichtigkeit nimmt Störungen und Blockaden im Energiefeld und Chakrensystem über seinen eigenen Energiekörper oder mit bloßen Händen wahr. Hilfsmittel wie Pendel, Rute, Biotensor oder Klangschalen und selbst bestimmte Apparate sind anfänglich hilfreich, um Signale des Unterbewusstseins sichtbar zu machen – aber auf Dauer nicht notwendig. Denn es geht darum, die eigene Wahrnehmung auszubilden.
In einer Heilbehandlung kanalisieren wir die universelle Energie und stellen uns bewusst als Kanal für die Liebe und das allumfassende Licht zur Verfügung. Wesen aus der geistigen Welt begleiten und leiten uns dabei. Durch me- diale und mentale Heilarbeit führen und lenken wir das Licht. Das gibt uns Menschen die Möglichkeit, in ein neues Bewusstsein zu kommen und stellt die ursprüngliche Ordnung wieder her, in der Heilung geschehen kann.
Gifte, Abfallprodukte, Krankheitserreger und kranke niedrigschwingende Energien werden von den Gesundheitsstrahlen überwiegend durch feinstoffliche Poren über die Haut ausgeschieden. Bei geschwächten Menschen hängen die Gesundheitsstrahlen schlaff herab und sind teilweise ineinander verschlungen. Der ganze Körper ist jetzt für Infektionen anfällig, und die Fähigkeit zur Ausscheidung ist stark herabgesetzt. Die Reinigung, Entwirrung und das Glätten der Gesundheitsstrahlen durch eine Art Kämmen des Energiefeldes ist eine einfache Möglichkeit zur Unterstützung des Genesungsprozesses.4
Gedanken, Ernährung, Operationen, Medikamente, Ausleitungsverfahren, geomantische Einflüsse und medikamentöse Therapien haben Auswirkungen, die sich in der Aura widerspiegeln, Störungen verursachen und Energieflüsse blockieren können. Zur Reinigung des physischen Körpers und für die Aufnahme von Energien aus höherer Ebene können neben feinstofflichen Behandlungsmethoden (Sanjeevini, Heilschwingungen in Heilkristallen) auch Kräuter, Teemischungen, Essenzen und öle eingesetzt werden.
Ein Geistheiler begleitet Menschen auf ihrem Weg zur Heilung. Wenn ein Mensch nicht mehr in Kontakt mit seiner höheren Führung, mit dem Kosmos ist, gibt uns die Seele Signale durch unsere Gefühle. Erst wenn wir diese Signale überhören, erfahren wir Zeichen auf körperlicher Ebene, die meist schmerzhaft sind. Dann ist es schwer, Ursachen und Gründe für den Schmerz zu erkennen, denn die feinstofflichen und der grobstoffliche Körper sind im Schmerz befangen. Eine Aufgabe des Geistheilers ist die Linderung der Schmerzen. Er gibt Körper, Seele und Geist die Möglichkeit, sich wieder in der kosmischen Ordnung neu zu orientieren.
Ich persönlich halte die Entwicklung der Intuition und die Wahrnehmung von feinstofflichen Energien für einen elementaren Schwerpunkt in der medizinischen Ausbildung. Denn erst die Einheit von energetischem, geistigem und medizinischem Wissen gibt Ärzten und Heilpraktikern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten wieder in ihre ursprüngliche Heilkraft zu integrieren. So können Beruf und Berufung im Einklang mit der Gesundheit und der Gesundheit von Patienten stehen.
1 Das Energiesystem des Menschen setzt sich zusammen aus den feinstofflichen Körpern oder Energiekörpern, den Chakren oder Energiezentren und den Nadis oder Energiekanälen. Vgl. Andrews, Ted: Die Aura sehen und lesen. Hermann Bauer, 1999
2 Die Gesundheitsaura folgt den Konturen des sichtbaren physischen Leibes. Dieser Ätherstoff bildet das Band zwischen dem Astral- und dem physischen Körper. Die innere Aura ist ein „unsichtbar” leuchtendes Energiefeld, das bis zu einer Höhe von zehn bis zwölf Zentimetern den Konturen des physischen Körpers folgt. Jenseits der Gesundheitsaura liegt ein weiteres leuchtendes Energiefeld, das man als äußere Aura bezeichnet. Vgl. Leadbeater, C.W.: Der sichtbare und der unsichtbare Mensch. Hermann Bauer, 1964
3 Vgl. Benedikt, Heinrich Elijah: Die Kabbala, Ansata Verlag, 2003
4 Vgl. Choa Kok Sui: Grundlagen des Pranaheilens, Bauer, 1987
Mit freundlicher Genehmigung des Fachmagazins CO`MED.
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